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Shopify-Checkout 2026 anpassen: Was jeder Tarif kann – und was Shopify Plus voraussetzt

Was Sie 2026 im Shopify-Checkout in jedem Tarif anpassen können, was Shopify Plus voraussetzt und welches Werkzeug passt: Editor, Apps, Functions, Pixel.

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Aktualisiert
5. Oktober 2026
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Webguru
Shopify-Checkout 2026 anpassen: Was jeder Tarif kann – und was Shopify Plus voraussetzt
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Kurz gesagt: Ja – aber nicht mehr so wie noch vor ein paar Jahren. Die Bearbeitung von checkout.liquid wird für die Schritte Information, Versand und Zahlung nicht mehr unterstützt, und die letzten skriptbasierten Anpassungen auf der Danke- und Bestellstatusseite wurden 2025 (Shopify Plus) bzw. 2026 (alle anderen Tarife) abgeschaltet. Heute passen Sie den Checkout über den Checkout- und Kontoeditor, Apps mit Checkout-UI-Erweiterungen, Shopify Functions und Pixel an. Was möglich ist, hängt stark von Ihrem Tarif ab.

Was in jedem Tarif möglich ist (ab Basic)

  • Branding. Im Checkout- und Kontoeditor fügen Sie Ihr Logo hinzu, legen eine Hintergrundfarbe oder ein Hintergrundbild fest und ändern Farben und Schriften auf Checkout, Danke- und Bestellstatusseite.
  • Inhalte auf der Danke- und Bestellstatusseite. Apps können dort in allen Tarifen Blöcke einfügen: Umfragen, Hinweise, Produktempfehlungen, Lieferinformationen. Mit Shopifys eigener App Checkout Blocks können auch Shops ohne Plus statische und dynamische Inhaltsblöcke auf diesen beiden Seiten platzieren.
  • Rabatt-, Versand- und Zahlungsregeln über App-Store-Apps. Öffentliche Apps auf Basis von Shopify Functions funktionieren in jedem Tarif. Auch ein Basic-Shop kann also eine Zahlungsart ausblenden, eine Versandoption umbenennen oder Staffelrabatte anbieten – über eine App aus dem App Store.
  • Angebote nach dem Kauf. Apps können nach der Zahlung und vor der Bestellbestätigung ein Upsell-Angebot oder eine Umfrage zeigen. Das ist in allen Tarifen außer Shopify Starter verfügbar.
  • Tracking. Conversion-Tracking läuft über App-Pixel und benutzerdefinierte Pixel unter Einstellungen > Kundenereignisse – siehe unseren Leitfaden zur Umstellung der Danke-Seite am 26. August.

Was Shopify Plus voraussetzt

  • Alles innerhalb der Schritte Information, Versand und Zahlung. Apps und Blöcke, die dort Inhalte oder Felder ergänzen – etwa eine Liefernotiz, ein Feld für die Bestellnummer, ein Upsell im Checkout, ein Vertrauens-Banner oder eine Geschenknachricht –, sind Plus vorbehalten.
  • Die Checkout Branding API für programmatisches, feineres Styling über die Einstellungen des Editors hinaus.
  • Eigene Functions in einer individuellen App. Individuelle Apps mit Function-APIs funktionieren nur in Plus-Shops. In anderen Tarifen muss Rabatt-, Versand-, Zahlungs- und Validierungslogik aus einer öffentlichen App kommen.
  • Der volle Funktionsumfang von Checkout Blocks: eigene Felder, eigene Rabatte, Ausblenden oder Umsortieren von Versand- und Zahlungsarten sowie Adressvalidierung.

Jeder Tarif vs. Shopify Plus im Überblick

Was Sie ändern möchtenBasic, Grow, AdvancedShopify Plus
Logo, Farben und Schriften im Checkout- und KontoeditorJaJa
Feineres Styling mit der Checkout Branding APINeinJa
App-Blöcke auf Danke- und BestellstatusseiteJaJa
App-Blöcke oder Felder in den Schritten Information, Versand, ZahlungNeinJa
Rabatt-, Versand- und Zahlungsregeln aus öffentlichen App-Store-Apps (Functions)JaJa
Eigene Functions in einer individuellen AppNeinJa
Angebote nach dem KaufJaJa
App-Pixel und benutzerdefinierte PixelJaJa
checkout.liquid und Shopify ScriptsLaufen nicht mehrLaufen nicht mehr

Shopify Scripts sind seit dem 30. Juni 2026 abgeschaltet: was sie ersetzt

Shopify Scripts waren die Ruby-basierten Anpassungen aus dem Script Editor, mit denen Plus-Shops Logik für Artikel, Versand und Zahlung umgesetzt haben. Seit dem 15. April 2026 lassen sich Scripts nicht mehr bearbeiten oder neu veröffentlichen, und seit dem 30. Juni 2026 laufen keine Scripts mehr. Waren in einem Plus-Shop an diesem Tag noch Scripts aktiv, greifen die damit gesteuerten Rabatte, ausgeblendeten Versandarten oder Zahlungsregeln im Checkout einfach nicht mehr, ohne dass Kunden eine Fehlermeldung sehen.

Für jeden Script-Typ gibt es einen Ersatz in Shopify Functions:

Script-TypWofür er genutzt wurdeErsatz in Shopify Functions
Line-Item-ScriptsStaffelpreise, BOGO, Bundles, WarenkorbregelnDiscount Function API, Cart Transform API, Cart and Checkout Validation API
Versand-ScriptsVersandarten ausblenden, umbenennen, sortieren, rabattierenDelivery Customization API, dazu eine Rabatt-Function für Versandrabatte
Zahlungs-ScriptsZahlungsarten ausblenden, umbenennen, sortierenPayment Customization API

Der Scripts-Anpassungsbericht im Shopify-Admin zeigt, welche alten Scripts sich durch eine öffentliche App ersetzen lassen und welche eine eigene Function brauchen. Öffentliche Apps mit Functions funktionieren in jedem Tarif, individuelle Apps mit eigenen Functions setzen Plus voraus. Wie wir den Neubau solcher Logik planen, erklärt unsere Seite zur Entwicklung von Shopify Functions und Checkout-Erweiterungen.

„Ich möchte …“ – was dafür nötig ist

  • Logo, Farben und Schriften anpassen → Checkout- und Kontoeditor, jeder Tarif.
  • Eine Nachricht, Umfrage oder Empfehlung auf der Danke-Seite zeigen → App-Block, jeder Tarif.
  • Liefernotiz, Bestellnummer oder AGB-Checkbox im Checkout abfragen → Plus (App-Block oder eigenes Feld in Checkout Blocks).
  • Nachnahme für bestimmte Länder oder Bestellwerte ausblenden → App zur Zahlungsanpassung in jedem Tarif oder eigene Function in einer individuellen App mit Plus.
  • Staffel- oder Mengenrabatte anbieten → Rabatt-App in jedem Tarif oder eigene Rabatt-Function mit Plus.
  • Upsell nach der Zahlung → Post-Purchase-App (alle Tarife außer Starter).
  • Nach der Umstellung kaputtes Conversion-Tracking reparieren → App-Pixel oder benutzerdefiniertes Pixel (Schritt-für-Schritt-Anleitung).
  • Alte Shopify-Scripts-Logik ersetzen → Functions: über eine App-Store-App in jedem Tarif oder eine eigene Function mit Plus.

Wann sich eine individuelle Lösung lohnt

Beginnen Sie mit dem Checkout- und Kontoeditor und mit Apps aus dem App Store – sie decken die meisten Anforderungen ab, werden von ihren Entwicklern gepflegt und funktionieren oft in jedem Tarif. Eine individuelle Entwicklung lohnt sich, wenn:

  • Sie Plus nutzen und Logik brauchen, die keine App bietet – etwa firmenspezifische Preisregeln, komplexe Berechtigungen oder Validierung mit Daten aus Ihrem ERP;
  • mehrere Checkout-Apps wie eine einzige funktionieren sollen, ohne gestapelte App-Gebühren und widersprüchliche Oberflächen;
  • die Anpassung von Ihren eigenen Systemen abhängt, etwa Kundenstufen, Vertragspreise oder Bestandsregeln außerhalb von Shopify.

Für diese Fälle ist eine individuelle App mit Checkout-UI-Erweiterungen und Functions der unterstützte Weg – alles, was Skripte in den Checkout einschleust, ist es nicht.

Häufige Fehler

  • Eine App kaufen, die Plus voraussetzt, obwohl der Shop kein Plus hat. Prüfen Sie, ob die Blöcke einer App für die Schritte Information, Versand oder Zahlung (nur Plus) oder für die Danke- und Bestellstatusseite (alle Tarife) gedacht sind.
  • Eine eigene Function für einen Shop ohne Plus planen. Individuelle Apps mit Functions laufen nur mit Plus – suchen Sie stattdessen eine öffentliche App.
  • Annehmen, alte Checkout-Anpassungen seien übernommen worden. Alles, was auf checkout.liquid oder Skripten beruhte, muss mit Erweiterungen, Functions oder Pixeln neu gebaut werden.

Sie brauchen Hilfe bei der Entscheidung?

Wir entwickeln Checkout-UI-Erweiterungen und Functions für Shopify-Plus-Shops und richten in allen anderen Tarifen die passenden Apps und Pixel ein. Beschreiben Sie uns, was Ihr Checkout können soll – wir sagen Ihnen vor dem Angebot, was Ihr Tarif unterstützt.

Melden sich Ihre Kunden noch mit E-Mail und Passwort an? Lesen Sie unseren Leitfaden zum Upgrade von den Legacy-Kundenkonten, die Shopify im Februar 2026 als veraltet eingestuft hat.

Quellen

/Schlagwörter#Shopify#Checkout#Shopify Plus

Geschrieben von

Webguru

Shopify-Entwicklungsteam

Webguru.pk ist ein Shopify-Entwicklungsteam aus Lahore, Pakistan, das Shops, individuelle Apps und Integrationen für Marken weltweit entwickelt.

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Shopify-Checkout anpassen: Häufige Fragen

Ja, mit Einschränkungen. Ab Basic ändern Sie Logo, Hintergrund, Farben und Schriften im Checkout- und Kontoeditor, fügen App-Blöcke auf der Danke- und Bestellstatusseite ein, nutzen App-Store-Apps auf Basis von Functions für Rabatt-, Versand- und Zahlungsregeln und zeigen Angebote nach dem Kauf. Inhalte oder Felder in den Schritten Information, Versand und Zahlung erfordern Plus.

Nein. checkout.liquid wird für die Schritte Information, Versand und Zahlung nicht mehr unterstützt und wurde für Plus-Shops auf der Danke- und Bestellstatusseite am 28. August 2025 abgeschaltet. Anpassungen entstehen heute mit Checkout-UI-Erweiterungen, Shopify Functions und Pixeln.

Felder in den Schritten Information, Versand oder Zahlung erfordern Shopify Plus – über einen App-Block einer Checkout-App oder Shopifys App Checkout Blocks. In anderen Tarifen können Sie Angaben per App-Block auf der Danke- oder Bestellstatusseite abfragen.

Ja, mit einer öffentlichen App aus dem App Store, die Zahlungs- oder Versandanpassungen auf Basis von Shopify Functions bietet – diese funktionieren in jedem Tarif. Eine eigene Function in einer individuellen App setzt Shopify Plus voraus.

Ja. Post-Purchase-Apps können nach der Zahlung und vor der Bestellbestätigung ein Upsell-Angebot oder eine Umfrage anzeigen. Sie sind in allen Tarifen außer Shopify Starter verfügbar.

Nein. Seit dem 15. April 2026 lassen sich Scripts nicht mehr bearbeiten, und seit dem 30. Juni 2026 laufen keine Shopify Scripts mehr. Line-Item-Scripts ersetzen Sie durch Rabatt-, Cart-Transform- und Validierungs-Functions, Versand-Scripts durch die Delivery Customization API und Zahlungs-Scripts durch die Payment Customization API.

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