Fast jede Agentur-Website sieht gleich aus: Logos, ein Portfolio-Raster, ein paar Zitate. Wer eine Shopify-Agentur finden will, die wirklich passt, prüft Nachweise selbst und vergleicht alle Kandidaten mit demselben Bewertungsbogen. Diese Checkliste ist für Händler in Deutschland, Österreich und der Schweiz geschrieben und gilt für jede Agentur, ob in München, Wien, Zürich oder im Ausland. Auch für uns. Suchen Sie eher eine einzelne Person als eine Agentur, hilft Ihnen unsere Checkliste für die Beauftragung eines Shopify-Entwicklers.
1. Schreiben Sie zuerst ein einseitiges Briefing
Shopify rät Händlern, vor dem ersten Kontakt Budget, Zeitplan und erwartete Ergebnisse im Detail festzulegen, damit Partner ein genaues Angebot machen können. So werden die Angebote später vergleichbar. Hinein gehören:
- Shop-URL und Shopify-Plan
- das Ziel in einem Satz und woran Sie Erfolg messen
- Pflicht, Wunsch und ausdrücklich nicht enthalten
- Märkte und Sprachen (nur Deutschland oder auch Österreich und die Schweiz, Preise in EUR und CHF)
- Systeme, die das Projekt berührt: Warenwirtschaft, ERP, Versanddienstleister, Buchhaltung, Rechtstexte-Anbieter
- Zahlungsarten, die Ihre Kundschaft erwartet
- Termin und ob er wirklich fest ist
- Budgetrahmen und wer bei Ihnen entscheidet
Schicken Sie allen Agenturen dasselbe Briefing.
Ziehen Sie von WooCommerce um, gehören auch Ihre Permalinks, Germanized- oder German-Market-Funktionen und die Weiterleitungen ins Briefing. Was dabei zu beachten ist, zeigt unser Leitfaden zur Migration von WooCommerce zu Shopify. Nutzen Sie noch alte Kundenkonten, sollte die Agentur auch den Umstieg einplanen: Unser Leitfaden zu Legacy-Kundenkonten erklärt die Schritte.
2. Bauen Sie die Shortlist aus prüfbaren Quellen
Das Shopify Partner Directory
Im Shopify Partner Directory filtern Sie nach Annahme neuer Kundschaft, Preisspanne in USD, angebotenen Dienstleistungen, Standort, Branche, gesprochenen Sprachen und Partner-Stufe. Für den DACH-Raum sind Standort und „Gesprochene Sprachen“ die nützlichsten Filter. Was die Signale bedeuten:
- Die Partner-Stufe misst Größe, nicht Codequalität. Für das Plus-Tier nennt Shopify Mindestwerte beim Umsatz über gewonnene oder betreute Händler und bei der Zahl neuer Shops. Die Stufen werden vierteljährlich aktualisiert (1. Januar, 1. April, 1. Juli, 1. Oktober). Eine hohe Stufe zeigt, dass die Agentur viel Geschäft über Shopify abwickelt, nicht, dass sie zu Ihrem Projekt passt.
- Nicht gelistet heißt nicht schlecht. Partner ab dem Plus-Tier werden laufend eingeladen, dazu eine begrenzte Zahl im Registered-Tier. Viele kleinere, fähige Agenturen fehlen deshalb im Verzeichnis.
- Bewertungen hängen an echtem Zugriff. Sie bekommen eine Bewertungsanfrage nur, wenn der Partner als Gast in Ihrem Shop eingetragen war, der Gastzugriff mindestens eine Woche aktiv war und der Partner im Directory steht. Bewertet werden Arbeitsqualität und Kommunikation.
Der Partner stellt Ihnen seine Leistungen direkt in Rechnung, nicht über Ihre Shopify-Rechnung. Ihr Vertrag besteht also mit der Agentur, nicht mit Shopify.
OMR Reviews und Clutch
OMR Reviews ist im deutschsprachigen Raum verbreitet und hat eine eigene Kategorie für Shopify-Agenturen. Wer dort bewertet, muss Namen, geschäftliche E-Mail-Adresse und Beruf angeben. OMR prüft Bewertungen vor der Veröffentlichung und nennt als Ablehnungsgründe unter anderem Zweifel an der tatsächlichen Nutzung, zu wenig Inhalt, gefälschte Profile, offensichtlich KI-generierte Texte und Befangenheit, etwa wenn jemand das eigene Unternehmen bewertet.
Clutch ist eine internationale Plattform mit Agenturbewertungen. Für beide gilt: Achten Sie auf aktuelle Bewertungen, auf Projekte in Ihrer Größe und Branche und darauf, wie die Agentur reagiert hat, als etwas schiefging.
3. Prüfen Sie Referenzen, die Sie selbst öffnen können
Bitten Sie jede Agentur um drei Live-Shops und eine genaue Angabe, was sie dort gebaut hat: das ganze Theme, einzelne Sections, eine App oder eine Schnittstelle. Fragen Sie zusätzlich nach einer Ansprechperson beim Kunden, die Sie anrufen dürfen.
Bei deutschen Shops lohnt sich ein kurzer technischer Blick. Öffnen Sie die Startseite eines Referenz-Shops, dann die Entwicklerkonsole Ihres Browsers (F12) und führen Sie Folgendes aus:
// Auf der Startseite eines Referenz-Shops in der Browser-Konsole ausführen
console.log('Theme:', window.Shopify?.theme?.name, '| Basis:', window.Shopify?.theme?.schema_name);
// Sucht in allen Links nach typischen Pflichtseiten
const texte = [...document.querySelectorAll('a')].map((a) => a.textContent.trim().toLowerCase());
for (const begriff of ['impressum', 'datenschutz', 'agb', 'widerruf', 'vertrag widerrufen']) {
console.log(begriff.padEnd(20), texte.some((t) => t.includes(begriff)) ? 'gefunden' : 'nicht gefunden');
}
In unseren Tests auf deutschen Shopify-Shops liefert Shopify.theme den Theme-Namen und in schema_name oft das Basis-Theme. Das ist kein dokumentiertes Shopify-Feature und kann fehlen, etwa bei Headless-Shops. Ein bekanntes Basis-Theme ist kein Makel, aber Sie sollten wissen, ob Sie für eine Eigenentwicklung oder ein angepasstes Theme bezahlen. Fehlen Pflichtseiten, fragen Sie nach. Das ersetzt keine rechtliche Prüfung, zeigt aber, ob die Agentur deutsche Pflichtseiten auf dem Schirm hat.
4. Deutsches Shop-Recht: Was die Agentur kennen muss
Das hier ist keine Rechtsberatung. Ihre Rechtstexte sollten von einer Anwaltskanzlei oder einem Rechtstexte-Dienst kommen. Die Agentur muss sie aber technisch richtig einbauen, und dafür sollte sie die Grundlagen kennen:
- Impressum: Nach § 5 des Digitale-Dienste-Gesetzes (DDG), in Kraft seit 14. Mai 2024, müssen die Pflichtangaben leicht erkennbar, unmittelbar erreichbar und ständig verfügbar sein. In der Praxis lösen Shops das meist mit einem Link im Footer jeder Seite.
- Button-Lösung: Nach § 312j Abs. 3 BGB muss die Bestell-Schaltfläche gut lesbar mit nichts anderem als „zahlungspflichtig bestellen“ oder einer entsprechenden eindeutigen Formulierung beschriftet sein. Sonst kommt der Vertrag nach Abs. 4 nicht zustande. Lassen Sie sich zeigen, wie der Button in Ihrem Checkout heißt und wo die Agentur den Text ändern würde. Welche Checkout-Anpassungen auf welchem Plan möglich sind, erklären wir in unserem Leitfaden zur Checkout-Anpassung.
- Elektronische Widerrufsfunktion: Seit dem 19. Juni 2026 gilt § 356a BGB. Wer Fernabsatzverträge über eine Online-Oberfläche schließt, muss eine Widerrufsfunktion anbieten, beschriftet mit „Vertrag widerrufen“ oder gleichbedeutend, während der Widerrufsfrist ständig verfügbar und hervorgehoben platziert. Danach folgt eine Bestätigungsfunktion („Widerruf bestätigen“) und eine Eingangsbestätigung auf einem dauerhaften Datenträger, in der Praxis per E-Mail. Fragen Sie jede Agentur, wie sie das in Ihrem Shop lösen würde: per App, im Kundenkonto oder als eigene Entwicklung, und wie die Eingangsbestätigung mit Datum und Uhrzeit entsteht.
Österreich und die Schweiz haben eigene Vorschriften, und die Schweiz ist nicht in der EU. Verkaufen Sie in mehrere Länder, lassen Sie die Anforderungen je Land von einer Fachperson prüfen und geben Sie das Ergebnis der Agentur als Teil des Briefings.
5. Zahlungsarten: Was die Agentur wissen sollte
Wenn Sie Rechnungskauf, Ratenzahlung oder PayPal anbieten möchten, sollte die Agentur wissen, was davon über Shopify Payments läuft und was nicht:
- Klarna über Shopify Payments setzt voraus, dass Shopify Payments in einem unterstützten Land eingerichtet ist. Deutschland, Österreich und die Schweiz gehören dazu. Klarna wird Kundschaft in allen drei Ländern angezeigt, und mit einem Market in EUR oder CHF zahlt sie in der eigenen Währung.
- Klarna stellt Anforderungen an die Storefront: Steuernummer des Unternehmens, Kontaktdaten, Lieferinformationen, Rückgabebedingungen, Widerrufsrecht, genaue Produktbeschreibungen und echte Kundenbewertungen. Klarna entscheidet selbst über die Freischaltung. Eine Agentur, die Ihren Shop neu baut, sollte diese Punkte von Anfang an einplanen.
- Fragen Sie konkret: Welche Zahlungsarten laufen über Shopify Payments, welche über eigene Anbieter-Verträge? Welche Einrichtungsschritte kann nur die Shop-Inhaberin oder der Shop-Inhaber erledigen? Wie testen Sie jede Zahlungsart, bevor der Shop live geht?
6. Fragen, die zeigen, wie eine Agentur arbeitet
| Frage | Eine starke Antwort | Eine schwache Antwort |
|---|---|---|
| Wer arbeitet konkret an meinem Shop? | Namentlich genannte Personen mit Rolle und ein Plan, falls jemand ausfällt | „Unser Team“ |
| Wie bekommen Sie Zugriff? | Eine Gastanfrage mit Ihrem Anfragecode und nur den nötigen Berechtigungen | Fragt nach Ihrem Inhaber-Login |
| Wie ändern Sie ein Live-Theme? | Arbeit an einer unveröffentlichten Kopie mit Versionskontrolle und Vorschau-Links | Ändert direkt das veröffentlichte Theme |
| Wem gehört ein neuer Shop? | Er wird auf Sie angelegt oder an Sie übertragen, bevor er live geht | Bleibt „erst mal“ im Agentur-Konto |
| Wo liegt eine Custom App? | In Ihrer Organisation und Ihrem Repository, Hosting auf Ihren Namen | Bei der Agentur, ohne Übergabeplan |
| Wie setzen Sie Button-Lösung und Widerrufsfunktion um? | Konkrete Umsetzung mit Test, Rechtstexte von Ihrer Kanzlei | Keine konkrete Antwort |
| Setzen Sie Freelancer oder Subunternehmer ein? | Offen benannt, mit vertraglich gesicherten Rechten | Ausweichende Antwort |
| Was ist nicht im Angebot enthalten? | Eine schriftliche Liste der Ausschlüsse und Annahmen | Schweigen |
Zum Zugriff gut zu wissen: Gäste brauchen laut Shopify eine aktivierte Zwei-Faktor-Authentifizierung, zählen nicht zu Ihrem Benutzerlimit, und ihr Zugriff verfällt automatisch, wenn sie sich 90 Tage nicht eingeloggt haben. Die Inhaberschaft eines Shops lässt sich nicht auf einen Gast übertragen.
7. Angebote vergleichen
Legen Sie die Angebote nebeneinander und vergleichen Sie Leistungsumfang, Annahmen und Ausschlüsse, bevor Sie auf die Summe schauen. Dort erklärt sich meist der Großteil des Preisunterschieds. Prüfen Sie außerdem:
- Festpreis oder Aufwand: Ein Festpreis braucht einen genauen Leistungsumfang. Bei Abrechnung nach Aufwand brauchen Sie eine Schätzung, ein Budgetlimit und regelmäßige Stundenberichte.
- Meilensteine: Zahlungen an abgenommene Ergebnisse gebunden, nicht an Kalenderdaten.
- Folgekosten: App-Abos, Hosting für Custom Apps und Wartung nach dem Launch.
- Änderungswünsche: wie sie angefragt, bepreist und freigegeben werden.
- Nachbesserung: ein fester Zeitraum für Fehlerbehebung nach dem Launch, schriftlich.
Bei größeren Projekten ist eine bezahlte Konzeptphase meist ein gutes Zeichen. Sie zeigt, dass die Agentur Ihren Shop verstehen will, bevor sie einen Preis nennt.
8. Vertrag: Nutzungsrechte am Code
Auch das ist keine Rechtsberatung, lassen Sie den Vertrag von einer Anwältin oder einem Anwalt prüfen. Ein paar Grundlagen helfen beim Lesen:
- Das Urheberrecht selbst ist nicht übertragbar (§ 29 UrhG). Sie erhalten Nutzungsrechte (§ 31 UrhG). Sind die Nutzungsarten nicht ausdrücklich einzeln genannt, richtet sich ihr Umfang nach dem Vertragszweck (§ 31 Abs. 5 UrhG). Deshalb gehört eine klare Klausel in den Vertrag, zum Beispiel ausschließliche, zeitlich und räumlich unbeschränkte Rechte einschließlich Bearbeitung, und die Herausgabe des Quellcodes.
- Computerprogramme sind urheberrechtlich geschützt, einschließlich des Entwurfsmaterials, wenn sie eine eigene geistige Schöpfung sind (§ 69a UrhG).
- Bei Angestellten der Agentur liegen die vermögensrechtlichen Befugnisse beim Arbeitgeber (§ 69b UrhG). Für Freelancer und Subunternehmer gilt das nicht automatisch. Die Agentur muss sich deren Rechte vertraglich sichern, sonst kann sie sie Ihnen nicht weitergeben.
- Fremdkomponenten wie gekaufte Themes, Apps und Open-Source-Bibliotheken bleiben unter der Lizenz ihres Anbieters. Lassen Sie sich auflisten, was davon im Projekt steckt.
Dazu kommen Kündigung und Übergabe (Code, Dokumentation, Zugänge), Vertraulichkeit und Haftung.
9. DSGVO: Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28
Kann die Agentur personenbezogene Daten Ihrer Kundschaft sehen, etwa Bestellungen, Kundenlisten oder Exporte, verarbeitet sie diese in Ihrem Auftrag. Die Datenschutzkonferenz (DSK) stellt klar, dass auch Wartung und Support in Ihren Systemen eine Auftragsverarbeitung ist, wenn dabei ein Zugriff auf personenbezogene Daten möglich ist. Dann brauchen Sie einen Vertrag nach Art. 28 DSGVO, der auch elektronisch geschlossen werden kann.
Nach Art. 28 Abs. 3 DSGVO legt er Gegenstand und Dauer, Art und Zweck der Verarbeitung, die Art der Daten und die Kategorien betroffener Personen fest. Die Agentur verpflichtet sich unter anderem, Daten nur auf Ihre dokumentierte Weisung zu verarbeiten, ihr Personal zur Vertraulichkeit zu verpflichten, weitere Auftragsverarbeiter nur mit Ihrer Genehmigung einzusetzen und die Daten am Ende zu löschen oder zurückzugeben.
Der einfachste Schutz bleibt, den Zugriff klein zu halten. Wer nur am Theme arbeitet, braucht selten Kundendaten, und die Berechtigungen des Gastkontos steuern Sie selbst.
Agentur außerhalb von EU und EWR
Sitzt die Agentur in einem Drittland, gelten zusätzlich die Art. 44 ff. DSGVO. Laut DSK ist Auftragsverarbeitung dort möglich, wenn diese Anforderungen erfüllt sind: ein angemessenes Schutzniveau im Drittland, geeignete Garantien wie Standardvertragsklauseln oder eine Ausnahme nach Art. 49 DSGVO. Die EU-Kommission hat am 4. Juni 2021 modernisierte Standardvertragsklauseln für solche Übermittlungen erlassen. Die Schweiz hat die EU-Klauseln mit Anpassungen für ihr eigenes Recht anerkannt. Fragen Sie jede Agentur außerhalb der EU vorab, welche Grundlage sie vorschlägt, und klären Sie das mit Ihrer Datenschutzberatung.
10. Deutschsprachig oder nicht, onshore oder offshore
Sprache: Schreibt die Agentur Texte oder führt Workshops mit Ihrem Team, brauchen Sie Deutsch. Setzt sie fertige Texte um und läuft die Abstimmung über Tickets, reicht oft Englisch, wenn jemand bei Ihnen die deutschen Oberflächentexte abnimmt. Der Directory-Filter „Gesprochene Sprachen“ hilft bei der Vorauswahl.
Standort: Der Standort verändert Kosten, gemeinsame Arbeitszeiten und den Anteil schriftlicher Abstimmung, nicht die Qualität an sich. Offshore-Teams sind eine legitime Option, aber prüfen Sie die Drittland-Frage aus Abschnitt 9 mit. Wir arbeiten aus Pakistan (UTC+5, ohne Zeitumstellung) und sind Mitteleuropa damit im Winter vier, im Sommer drei Stunden voraus. Wenn Sie regelmäßige Workshops vor Ort brauchen oder Ihr Team keine schriftlichen Anforderungen formulieren kann, ist eine Agentur in Ihrer Nähe die bessere Wahl. Wen Sie auch wählen:
- Gemeinsame Arbeitszeiten schriftlich festhalten, in MEZ/MESZ.
- Dringende Fälle außerhalb dieser Zeiten klären: wer, wie, wie schnell.
- Ein Beispiel für ein Status-Update anfordern.
- Feiertage im Land der Agentur und die Vertretung abfragen.
Warnsignale
- Die Agentur will Ihr Inhaber-Login oder Passwort statt einer Gastanfrage.
- Nachweise, die Sie nicht öffnen können: Logos und Screenshots, aber keine Live-Shops und keine namentlichen Bewertungen.
- Ein Festpreis, bevor jemand Ihren Shop oder Ihr Briefing gesehen hat.
- Die Verkäufer sagen nicht, wer das Projekt umsetzt.
- Shop, Code oder Custom App bleiben bei der Agentur, ohne Übertragung oder Übergabeplan.
- Kein Vertrag, keine Klausel zu Nutzungsrechten oder Zahlung komplett im Voraus.
- Kein AV-Vertrag angeboten, obwohl die Agentur Kundendaten sehen wird.
- Button-Lösung, Impressum und Widerrufsfunktion sind der Agentur kein Begriff.
- Ja zu allem, ohne Hinweis auf Plan-Grenzen, bestehende Apps oder Zielkonflikte.
Ein einziges Warnsignal reicht, um den Prozess zu stoppen, egal was der Bewertungsbogen sagt.
Bewertungsbogen zum Kopieren
Bewerten Sie jede Agentur je Kriterium von 0 (kein Nachweis) bis 5 (starker, selbst geprüfter Nachweis), multiplizieren Sie mit der Gewichtung und addieren Sie. Maximal sind 100 Punkte möglich. Der Preis fehlt mit Absicht: Erst bewerten, dann die Preise der Agenturen vergleichen, die bestanden haben.
| Kriterium | Gewichtung | Was eine 5 verdient | Punkte (0–5) | Gewichtet |
|---|---|---|---|---|
| Passende Live-Referenzen | 4 | Drei Live-Shops wie Ihr Projekt, mit klarer Angabe der eigenen Leistung und einer Referenzperson | ||
| Prüfbare Bewertungen | 2 | Aktuelle, geprüfte Bewertungen (Partner Directory, OMR Reviews oder Clutch) zu ähnlichen Projekten | ||
| DACH-Rechtskenntnis | 2 | Sichere Antworten zu Impressum, Button-Lösung und Widerrufsfunktion | ||
| Zahlungsarten | 1 | Klare Aussagen zu Shopify Payments, Klarna, PayPal und Testbestellungen | ||
| Arbeitsweise | 3 | Unveröffentlichte Themes, Versionskontrolle, Vorschau-Links, Testplan | ||
| Angebotsqualität | 3 | Schriftlicher Leistungsumfang, Annahmen, Ausschlüsse, Meilensteine | ||
| Zugriff und Sicherheit | 1 | Gastkonto mit begrenzten Rechten, keine geteilten Logins | ||
| Vertrag und Datenschutz | 2 | Nutzungsrechte, Übergabe, AV-Vertrag und bei Bedarf Drittland-Grundlage | ||
| Kommunikation | 2 | Deutsch, wo nötig, feste gemeinsame Zeiten in MEZ/MESZ, Beispiel-Update | ||
| Summe | 20 | /100 |
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Quellen
- Shopify Hilfe-Center: Shopify-Partner engagieren und mit ihnen zusammenarbeiten
- Shopify Hilfe-Center: Voraussetzungen für das Shopify Partner Directory
- Shopify Hilfe-Center: Gastkonten
- Shopify Hilfe-Center: Klarna
- OMR Reviews: Rejected reviews, our reasons
- Gesetze im Internet: Digitale-Dienste-Gesetz (DDG)
- Gesetze im Internet: § 312j BGB
- Bundesgesetzblatt 2026 I Nr. 28: Gesetz zur Änderung des Verbrauchervertrags- und des Versicherungsvertragsrechts (§ 356a BGB)
- Gesetze im Internet: Urheberrechtsgesetz (UrhG)
- EUR-Lex: Verordnung (EU) 2016/679 (DSGVO)
- Datenschutzkonferenz: Kurzpapier Nr. 13, Auftragsverarbeitung, Art. 28 DS-GVO
- Europäische Kommission: Standard Contractual Clauses (SCC)


