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WooCommerce zu Shopify migrieren, ohne Rankings zu verlieren: Checkliste und 301-Vorlage (2026)

Checkliste, Mapping für deutsche WooCommerce-Permalinks, Redirect-CSV im Shopify-Format und was Germanized und German Market auf Shopify ersetzt.

Veröffentlicht
Aktualisiert
25. September 2026
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Webguru
WooCommerce zu Shopify migrieren, ohne Rankings zu verlieren: Checkliste und 301-Vorlage (2026)
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Der Wechsel von WooCommerce zu Shopify kostet Sie nicht automatisch Rankings. Rankings gehen verloren, wenn alte URLs ins Leere laufen, Seiten unterwegs Titel und Inhalte verlieren und Google nach dem Launch raten muss, wo alles geblieben ist. Das vermeiden Sie, wenn Sie die URLs planen, bevor Sie das Theme planen.

Für deutsche Shops kommt dazu, was bisher Germanized oder German Market erledigt haben, vom Grundpreis über die Rechtstexte bis zum Bestellbutton. Dieser Leitfaden enthält eine Checkliste in vier Phasen, eine Mapping-Tabelle für deutsche WooCommerce-Permalinks, eine Redirect-CSV im Importformat von Shopify und ein Node.js-Skript, das die Weiterleitungsliste aus Ihren Exporten baut.

Was sich beim Umzug zu Shopify ändert

Die URL-Struktur von Shopify ist fest. Produkte liegen unter /products/, Kollektionen unter /collections/, Seiten unter /pages/ und Blogartikel unter /blogs/<blog>/<artikel>. Sie können das URL-Handle am Ende ändern, das Präfix davor nicht. Auch Translate & Adapt kann products nicht übersetzen. Aus /produkt/kaffeebecher/ wird also mindestens /products/kaffeebecher, selbst wenn der Slug gleich bleibt.

Drei Regeln aus Shopifys Hilfe zu URL-Weiterleitungen bestimmen Ihren Plan:

  • Weiterleitungen greifen nur bei fehlerhaften URLs. Lädt der alte Pfad auf Shopify noch eine gültige Seite, funktioniert die Weiterleitung nicht.
  • Manche Pfade lassen sich gar nicht umleiten. Gesperrt sind URLs, die mit /apps, /application, /cart, /carts, /orders, /services oder /shop beginnen, und die festen Pfade /products, /collections und /collections/all.
  • URL-Handles entstehen aus dem Produkttitel. Laut Shopifys CSV-Dokumentation basiert das Handle auf der Spalte Title. Prüfen Sie die Handles nach dem Import, statt anzunehmen, dass sie Ihren alten Slugs entsprechen.

Prüfen Sie jetzt Ihre Shop-Basis. WooCommerce bietet in den Permalink-Einstellungen die Option „Shop-Basis“, die Produkt-URLs wie /shop/kaffeebecher/ erzeugt. Solche URLs kann Shopify mit den eingebauten Weiterleitungen nicht abfangen, weil sie mit /shop beginnen. Testen Sie das in Ihrem Shopify-Shop, bevor Sie einen Launch-Termin festlegen. Umgehungen gibt es, aber das sind keine serverseitigen Weiterleitungen, wie Google sie empfiehlt. Wenn der Großteil Ihres organischen Traffics auf /shop/-URLs landet, lassen Sie das vorher technisch prüfen.

Deutsche WooCommerce-Shops: andere Pfade, andere Slugs

Englische Anleitungen gehen von /product/ und /product-category/ aus. In einer deutschen WooCommerce-Installation sehen die Standardpfade laut der offiziellen deutschen WooCommerce-Übersetzung anders aus:

BereichEnglischer StandardDeutscher Standard
Produkt/product/…/produkt/…
Produktkategorie/product-category/…/produktkategorie/…
Produkt-Schlagwort/product-tag/…/produkt-schlagwort/…
Shop-Seite/shop//shop/
Warenkorb, Kasse, Konto/cart/, /checkout/, /my-account//warenkorb/, /kasse/, /mein-konto/

Viele Shops weichen davon ab, etwa weil die Basis in den Einstellungen angepasst wurde. Maßgeblich ist, was in WordPress unter Einstellungen > Permalinks steht und was Ihr Crawl findet.

Umlaute in Slugs: WordPress wandelt bei deutscher Spracheinstellung ä in ae, ö in oe, ü in ue und ß in ss um. Aus „Küchenmesser“ wurde also kuechenmesser. Vergleichen Sie genau diese Produkte nach dem Import mit ihren Shopify-Handles und setzen Sie das URL-Handle bei Abweichungen von Hand auf den alten Slug. Jede 1:1-Übereinstimmung macht die Weiterleitungsliste einfacher.

Welche Daten umziehen und welche nicht

DatenWie sie umziehenWorauf Sie achten müssen
ProdukteShopifys Store Migration-App, Produkt-CSV oder eine Migrations-AppShopify erlaubt drei Produktoptionen. Laut Shopifys WooCommerce-Leitfaden werden bei Produkten mit mehr als drei Optionen die Optionen nicht importiert.
Kund:innenKunden-CSV mit Shopifys Spaltenüberschriften oder eine Migrations-AppPasswörter lassen sich nicht migrieren. Kunden-CSV-Dateien dürfen höchstens 15 MB groß sein, große Listen teilen Sie auf.
BestellhistorieMigrations-Apps, Shopify nennt LitExtension, Store Migration, Matrixify und Ablestar WooCommerce ImporterErst Produkte, dann Kund:innen, dann Bestellungen importieren. Wer Bestellbenachrichtigungen erhält, bekommt für jede importierte Bestellung eine E-Mail.
ProduktbewertungenBewertungs-Apps mit eigenem Import, Shopify nennt Judge.me, Loox und YotpoLaut Shopify lassen sich Bewertungen nicht direkt von WooCommerce zu Shopify exportieren oder migrieren.
Blogartikel und SeitenMigrations-Apps oder APIDer Standard-Blog heißt News, Artikel landen also unter /blogs/news/…, wenn Sie keinen anderen Blog anlegen.
BilderWerden mit Produkten und Artikeln importiertBild-URLs wechseln von /wp-content/uploads/… zu Shopifys CDN. Alt-Texte bleiben nur erhalten, wenn Ihr Werkzeug sie mitnimmt.

Die Store Migration-App ist laut Shopify im frühzeitigen Zugriff und nur für bestimmte Shops verfügbar. Für mehr als einen einfachen Katalog brauchen Sie meist eine Kombination aus App, CSV-Dateien und einer kostenpflichtigen Migrations-App.

Zu den Passwörtern: Mit Shopifys Kundenkonten melden sich Kund:innen mit ihrer E-Mail-Adresse und einem einmaligen 6-stelligen Code an, ein Passwort brauchen sie nicht. Wie Sie von den alten Legacy-Konten umsteigen, zeigt unser Leitfaden zu Legacy-Kundenkonten.

Germanized und German Market: was auf Shopify an ihre Stelle tritt

Viele deutsche WooCommerce-Shops nutzen Germanized oder German Market. Beide Plugins bündeln Funktionen wie Grundpreise, Lieferzeiten, Rechtstexte oder Rechtstext-Checkboxen, einen Widerrufsbutton und Rechnungen (bei Germanized in der Pro-Version). Nichts davon zieht als Plugin mit um. Gehen Sie jede Funktion einzeln durch:

Funktion im PluginLösung auf ShopifyWas Sie tun müssen
GrundpreisEingebaut: Grundpreis je Produkt oder VarianteGesamtmenge und Basismenge pflegen. Online Store 2.0-Themes zeigen den Grundpreis auf Produkt-, Kollektions-, Warenkorb- und Checkout-Seiten automatisch an.
Rechtstexte (AGB, Datenschutzerklärung, Widerrufsbelehrung, Impressum)Einstellungen > Richtlinien mit Rückgabebedingungen, Datenschutzerklärung, AGB, Versandbedingungen und ImpressumShopify erzeugt Vorlagen nur auf Englisch und teils auf Französisch, Italienisch und Spanisch. Deutsche Texte bringen Sie selbst mit, zum Beispiel von Ihrer Rechtsberatung.
Button-Lösung („zahlungspflichtig bestellen“)Checkout-Texte über Standard-Theme-Inhalt bearbeitenBeschriftung des letzten Buttons im deutschen Checkout prüfen, auch bei Express-Zahlarten. Nicht jeder Checkout-Text lässt sich ändern.
Widerrufsbutton (EU-Richtlinie 2023/2673)Self-Service-Rückgaben und -Stornierungen in den KundenkontenRegeln unter Einstellungen > Richtlinien einstellen, wie unter der Tabelle beschrieben
Cookie-Hinweis und EinwilligungShopify-Cookie-Banner unter Einstellungen > Datenschutz für die Kundschaft oder eine Consent-AppShopifys Banner regelt Shopify-eigene Werkzeuge und Pixel. Für Pixel aus Apps oder eigenem Code brauchen Sie unter Umständen ein Banner, das mit der Customer Privacy API arbeitet.
Lieferzeiten, Steuer- und VersandhinweiseTheme-Einstellungen, Metafelder oder eine AppAuf Produktseite, im Warenkorb und im Checkout prüfen
Rechnungen und E-RechnungenApp oder Ihr Buchhaltungs- bzw. ERP-SystemFestlegen, welches System Rechnungen erzeugt und wie die Nummernfolge weiterläuft
Trusted Shops-AnbindungDie App Trusted Shops reviews and more von Trusted Shops SELaut App-Eintrag kostenlos installierbar, setzt aber einen eigenen Vertrag mit Trusted Shops voraus. Klären Sie vor dem Umzug mit Trusted Shops, wie Ihr bestehendes Profil mit dem neuen Shop verbunden wird.

Zum Bestellbutton: Nach § 312j Abs. 3 BGB muss der Button gut lesbar mit nichts anderem als „zahlungspflichtig bestellen“ oder einer entsprechenden eindeutigen Formulierung beschriftet sein, sonst kommt der Vertrag nicht zustande. Prüfen Sie ihn vor dem Launch mit einer Testbestellung je Zahlart. Was Sie im Checkout sonst anpassen können, steht in unserem Leitfaden zur Checkout-Anpassung.

Zum Grundpreis: Shopify weist selbst darauf hin, dass die Angabe in einigen Regionen Pflicht ist und Sie prüfen müssen, ob das für Ihr Unternehmen gilt. Die Plugin-Felder landen nicht automatisch im WooCommerce-Standardexport. Wählen Sie beim Export „Ja, alle benutzerdefinierten Metadaten exportieren“ und übertragen Sie die Werte in die Grundpreis-Spalten der Shopify-Produkt-CSV (Unit price total measure, Unit price total measure unit, Unit price base measure, Unit price base measure unit).

Zum Widerrufsbutton: Laut Shopify gilt die Pflicht aus der EU-Richtlinie 2023/2673 seit dem 19. Juni 2026. Shopify beschreibt folgende Einstellungen: Self-Service-Rückgabe- und Stornierungsoptionen mit Rückgabe- und Stornierungsanfragen aktivieren, Stornierungsregeln auf Bis der Artikel ausgeführt wird stellen, ein Rückgabefenster von mindestens 14 Tagen ab Zustellung des letzten Artikels der Bestellung wählen und einen sichtbaren Link zu den Kundenkonten einbauen. Laut Shopify macht das Ihren Shop nicht automatisch rechtskonform, lassen Sie das Setup rechtlich prüfen.

Mapping-Tabelle: WooCommerce-URLs zu Shopify

Diese Tabelle zeigt Standardpfade. Ihre können abweichen, prüfen Sie deshalb zuerst die Permalink-Einstellungen.

WooCommerce-URLZiel auf ShopifyHinweis
/produkt/kaffeebecher//products/kaffeebecher1:1, wenn das Handle übereinstimmt
/shop/kaffeebecher/ oder /shop/geschirr/kaffeebecher//products/kaffeebecherShop-Basis. Shopify sperrt Weiterleitungen von /shop, vorher testen.
/produktkategorie/geschirr//collections/geschirrVerschachtelte Kategorien werden zu einem Kollektions-Handle
/produkt-schlagwort/bio/Passendste KollektionSchwache Schlagwortseiten dürfen 404 liefern
/ueber-uns//pages/ueber-unsWordPress-Seiten mit „Beitragsname“-Permalinks
/agb/, /datenschutz/, /widerrufsbelehrung//policies/terms-of-service, /policies/privacy-policy, /policies/refund-policyRechtstexte sind oft verlinkt
/impressum/Die Adresse Ihres Impressums auf ShopifyShopify nennt dafür keinen Direktlink. Nehmen Sie die URL, die Ihr Shop nach dem Speichern zeigt.
/blog/kaffee-richtig-lagern//blogs/news/kaffee-richtig-lagernHängt von Ihrer Permalink-Einstellung ab
/en/product/coffee-mug/Die englische URL auf ShopifyMehrsprachige Shops mit WPML oder Polylang: jede Sprachversion einzeln weiterleiten und testen
/wp-content/uploads/…/becher.jpgDie neue Bild-URLNur für Bilder mit Traffic aus der Bildersuche oder mit Backlinks

Google rät davon ab, viele alte URLs auf ein irrelevantes Ziel wie die Startseite umzuleiten. Leiten Sie jede URL zum inhaltlich nächsten Ziel weiter und lassen Sie bewusst entfernte Inhalte 404 oder 410 liefern.

Mehrsprachige Shops: Übersetzte URL-Handles tragen Sie in Translate & Adapt je Sprache von Hand ein. Shopifys Hilfe behandelt Markt-Unterordner bei Weiterleitungen als Sonderfall, testen Sie daher jede Sprach-URL einzeln.

Redirect-CSV-Vorlage für Shopify

Die Kopfzeile entspricht der Beispieldatei, die Shopifys deutsche Hilfeseite verlinkt. Sie ist auch dort englisch, übersetzen Sie sie nicht. Speichern Sie die Datei als UTF-8-CSV:

csv
Redirect from,Redirect to
/produkt/kaffeebecher/,/products/kaffeebecher
/produkt/alter-steingutbecher/,/products/steingut-becher
/produktkategorie/geschirr/,/collections/geschirr
/produktkategorie/kueche/messer/,/collections/messer
/produkt-schlagwort/bio/,/collections/bio-baumwolle
/ueber-uns/,/pages/ueber-uns
/agb/,/policies/terms-of-service
/datenschutz/,/policies/privacy-policy
/widerrufsbelehrung/,/policies/refund-policy
/blog/kaffee-richtig-lagern/,/blogs/news/kaffee-richtig-lagern
  • Redirect from ist der alte Pfad, genau so, wie Ihr Crawl ihn zeigt. WooCommerce-URLs enden meist mit Schrägstrich. Testen Sie nach dem Import stichprobenartig auch die Variante ohne Schrägstrich.
  • Redirect to ist ein relativer Pfad auf Ihrer primären Domain oder eine vollständige URL für eine andere Domain.
  • Jede Zeile zeigt direkt auf das endgültige Ziel. Google empfiehlt, verkettete Weiterleitungen zu vermeiden.
  • Limit: 100.000 Weiterleitungen, mit dem Plus-Plan 20.000.000.

So importieren Sie die Datei: Gehen Sie im Shopify-Adminbereich zu Inhalt > Menüs und klicken Sie auf URL-Weiterleitungen anzeigen. Klicken Sie auf Importieren, dann auf Datei hinzufügen, wählen Sie die CSV-Datei aus und klicken Sie auf Datei hochladen. Prüfen Sie die Vorschau und klicken Sie auf Weiterleitungen importieren. Shopify-Weiterleitungen sind 301-Weiterleitungen und wirken sofort.

Die Weiterleitungsliste automatisch bauen

Sie brauchen vier Eingaben:

  1. Alte URLs (old-urls.csv, Spalte url): Crawl des laufenden Shops plus alle Seiten aus dem Search Console-Leistungsbericht und Ihre meistverlinkten Seiten. Google empfiehlt zusätzlich die Server-Logs.
  2. WooCommerce-Produkte und -Kategorien aus der REST API: /wp-json/wc/v3/products liefert slug und sku, /wp-json/wc/v3/products/categories die Kategorie-Slugs. Führen Sie alle Ergebnisseiten in je einer JSON-Datei zusammen.
  3. Shopify-Produktexport (shopify-products.csv). Aktuell heißen die Spalten URL handle und SKU, das Skript akzeptiert auch ältere Namen.
  4. Ihre Kollektions-Handles, eines pro Zeile in collection-handles.txt.

Das Skript ordnet Produkte zuerst über den Slug zu und fällt auf die SKU zurück, wenn sich das Handle geändert hat. Kategorien werden nur weitergeleitet, wenn es die gleichnamige Kollektion gibt. Alles andere landet in review.csv und braucht Ihre Entscheidung. Node.js 18 oder neuer genügt, externe Pakete sind nicht nötig:

js
// build-redirects.mjs: Node.js 18+, nur eingebaute Module
import { readFileSync, writeFileSync } from "node:fs";
const read = (file) => readFileSync(file, "utf8").replace(/^\uFEFF/, "");
// Kleiner CSV-Parser: versteht Anführungszeichen und Zeilenumbrüche in Feldern
function parseCsv(text) {
  const rows = [];
  let row = [], field = "", quoted = false;
  for (let i = 0; i < text.length; i++) {
    const c = text[i];
    if (quoted) {
      if (c === '"' && text[i + 1] === '"') { field += '"'; i++; }
      else if (c === '"') quoted = false;
      else field += c;
    } else if (c === '"') quoted = true;
    else if (c === ",") { row.push(field); field = ""; }
    else if (c === "\n") { row.push(field.replace(/\r$/, "")); rows.push(row); row = []; field = ""; }
    else field += c;
  }
  if (field || row.length) { row.push(field); rows.push(row); }
  const [head, ...body] = rows;
  return body.filter((r) => r.some(Boolean))
    .map((r) => Object.fromEntries(head.map((h, i) => [h.trim(), r[i] ?? ""])));
}
const cell = (v) => (/[",\n]/.test(v) ? `"${v.replace(/"/g, '""')}"` : v);
const toCsv = (rows) => rows.map((r) => r.map(cell).join(",")).join("\n") + "\n";
// 1. Shopify-Produktexport: Handle in Variantenzeilen weitertragen
const handles = new Set();
const skuToHandle = new Map();
let current = "";
for (const r of parseCsv(read("shopify-products.csv"))) {
  current = (r["URL handle"] || r["Handle"] || "").trim() || current;
  if (!current) continue;
  handles.add(current);
  const sku = (r["SKU"] || r["Variant SKU"] || "").trim();
  if (sku) skuToHandle.set(sku, current);
}
// 2. WooCommerce REST API: /wp-json/wc/v3/products und /wp-json/wc/v3/products/categories
const slugToSku = new Map(JSON.parse(read("woo-products.json")).filter((p) => p.sku).map((p) => [p.slug, p.sku]));
const wooCategories = new Set(JSON.parse(read("woo-categories.json")).map((c) => c.slug));
// 3. Ihre Shopify-Kollektions-Handles, einer pro Zeile
const collections = new Set(read("collection-handles.txt").split(/\r?\n/).map((s) => s.trim()).filter(Boolean));
// Feste Ziele für Rechtstexte: an Ihre alten Pfade anpassen
const manual = new Map([
  ["/agb/", "/policies/terms-of-service"],
  ["/datenschutz/", "/policies/privacy-policy"],
  ["/widerrufsbelehrung/", "/policies/refund-policy"],
  // Impressum: Adresse der gespeicherten Richtlinie im Shop prüfen und hier eintragen
]);
const rules = [
  [/^\/(?:produkt|product)\/([^/]+)\/?$/, (slug) => {
    const handle = handles.has(slug) ? slug : skuToHandle.get(slugToSku.get(slug));
    return handle ? `/products/${handle}` : null;
  }],
  [/^\/(?:produktkategorie|product-category)\/(?:[^/]+\/)*([^/]+)\/?$/, (slug) =>
    wooCategories.has(slug) && collections.has(slug) ? `/collections/${slug}` : null],
  [/^\/blog\/([^/]+)\/?$/, (slug) => `/blogs/news/${slug}`], // Artikel-Handles stichprobenartig prüfen
];
const ok = [["Redirect from", "Redirect to"]];
const review = [["Alter Pfad", "Grund"]];
for (const { url } of parseCsv(read("old-urls.csv"))) {
  const path = new URL(url, "https://example.com").pathname;
  const key = path.endsWith("/") ? path : `${path}/`;
  if (manual.has(key)) { ok.push([path, manual.get(key)]); continue; }
  const rule = rules.find(([re]) => re.test(path));
  if (!rule) { review.push([path, "keine Regel"]); continue; }
  const target = rule[1](path.match(rule[0])[1]);
  if (target) ok.push([path, target]);
  else review.push([path, "kein passendes Ziel"]);
}
writeFileSync("redirects.csv", toCsv(ok));
writeFileSync("review.csv", toCsv(review));
console.log(`${ok.length - 1} Weiterleitungen, ${review.length - 1} Zeilen zur Prüfung`);

Starten Sie es mit node build-redirects.mjs im Ordner mit den Eingabedateien. Passen Sie die Pfade in rules an, wenn Ihre Permalinks anders aussehen, und ergänzen Sie in manual die Adresse Ihres Impressums.

Die Checkliste

Vor dem Aufbau

  • Den WooCommerce-Shop crawlen und für die wichtigsten Seiten Titel, Meta-Beschreibungen, H1, Canonicals und strukturierte Daten sichern.
  • Search Console-Leistungsdaten pro Seite und pro Suchanfrage exportieren, so weit zurück wie möglich. Das ist Ihr Ausgangswert.
  • Permalink-Einstellungen festhalten, besonders eine /shop/-Basis.
  • Für jede URL entscheiden: behalten, zusammenlegen oder entfernen.
  • Klären, ob die Domain gleich bleibt. Das Tool zur Adressänderung der Search Console brauchen Sie nur beim Wechsel von einer Domain oder Subdomain zu einer anderen.
  • Alle Funktionen von Germanized oder German Market auflisten, die Sie heute nutzen, und für jede die Lösung auf Shopify festlegen.
  • Alle Systeme erfassen, die Shopdaten lesen oder schreiben: Warenwirtschaft, Buchhaltung, Versand, Feeds.

Während des Aufbaus

  • Erst Produkte, dann Kund:innen, dann Bestellungen importieren. Vor dem Bestellimport die Bestellbenachrichtigungen für das Team abschalten.
  • Produkte mit mehr als drei Optionen vor dem Import umbauen.
  • Shopify-Handles mit den alten Slugs vergleichen, besonders bei Umlauten, und wo möglich angleichen.
  • SEO-Titel, Meta-Beschreibungen und Alt-Texte übernehmen.
  • Grundpreise, Rechtstexte, Cookie-Banner und Widerrufsregeln einrichten und testen, ob Tracking erst nach Einwilligung startet.
  • Interne Links in Produktbeschreibungen und Blogartikeln auf die neuen URLs ändern.
  • Die Redirect-CSV bauen und importieren.

Am Launch-Tag

  • Einen Tarif wählen und den privaten Modus beenden. Solange er aktiv ist, verbirgt Shopify alle Seiten vor Besucher:innen und Suchmaschinen.
  • Die Domain verbinden und als primäre Domain festlegen.
  • Die komplette Liste alter URLs erneut crawlen. Jede muss mit genau einer 301-Weiterleitung auf einer Seite mit Status 200 landen.
  • Die automatisch erzeugte sitemap.xml in der Search Console einreichen.
  • Bei Domainwechsel die Adressänderung für die alte Property einreichen.
  • Testbestellungen mit jeder Zahlart aufgeben, den Bestellbutton prüfen und kontrollieren, ob das Conversion-Tracking auslöst. Unser Leitfaden zur Danke-Seite zeigt, wie Sie Tracking auf Shopify richtig aufsetzen.
  • Merchant Center, Werbekampagnen, E-Mail-Vorlagen und Preisvergleichsportale auf die neuen URLs umstellen.

Die ersten 30 Tage

  • Im Bericht zur Seitenindexierung alle paar Tage Nicht gefunden (404), Soft 404-Fehler und Weiterleitungsfehler prüfen. Fehlende Weiterleitungen ergänzen und dann Fehlerbehebung überprüfen klicken.
  • Klicks und Impressionen pro Seite mit dem Ausgangswert vergleichen. Laut Google dauert es bei kleinen bis mittelgroßen Websites einige Wochen, bis die meisten Seiten umgezogen sind.
  • Wichtige Keywords wöchentlich verfolgen. Entscheidend sind Seiten, die fallen und unten bleiben, nicht tägliche Schwankungen.
  • Die Weiterleitungen behalten. Google empfiehlt, sie möglichst lange beizubehalten, generell mindestens ein Jahr.

Wann Sie das selbst schaffen

Kleiner Katalog, Standard-Permalinks, eine Sprache, keine Schnittstellen: Das schaffen Sie mit CSV-Dateien und der Vorlage oben selbst. Holen Sie sich Hilfe, wenn Sie /shop/-URLs haben, mehrere Sprachen, eine große Bestellhistorie oder Systeme, die weiter synchron bleiben müssen. Wie Sie den passenden Dienstleister auswählen, zeigt unser Leitfaden Shopify-Agentur finden. Egal, wen Sie beauftragen: Fragen Sie konkret, wie Weiterleitungen gebaut und getestet werden. Unsere Checkliste für die Entwicklerauswahl hilft dabei.

Unterstützung beim Umzug von WooCommerce zu Shopify?

Wir planen die URL-Zuordnung, übertragen Produkte, Kund:innen, Bestellungen und Inhalte, bilden Ihre Germanized- oder German-Market-Funktionen auf Shopify ab und testen jede Weiterleitung, bevor die Domain umzieht. Erzählen Sie uns über unseren Shopify-Entwicklungsservice von Ihrem Shop, dann planen wir den Umzug gemeinsam.

Quellen

/Schlagwörter#Shopify#Migration#SEO

Geschrieben von

Webguru

Shopify-Entwicklungsteam

Webguru.pk ist ein Shopify-Entwicklungsteam aus Lahore, Pakistan, das Shops, individuelle Apps und Integrationen für Marken weltweit entwickelt.

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Wir planen, bauen und reparieren genau solche Lösungen für Shopify-, SaaS- und KI-Produkte.

/faqs

WooCommerce zu Shopify migrieren: Häufige Fragen

Meist nicht. Shopify legt Produkte unter /products/, Kollektionen unter /collections/, Seiten unter /pages/ und Blogartikel unter /blogs/ ab, und Sie können nur das URL-Handle am Ende ändern. Übernehmen Sie die alten Slugs als Handles und leiten Sie jede alte URL per 301 auf ihre neue Adresse weiter.

Eine CSV-Datei mit zwei Spalten und den englischen Überschriften Redirect from und Redirect to, wie in Shopifys Beispielvorlage, auch bei deutschem Adminbereich. Sie importieren sie unter Inhalt > Menüs > URL-Weiterleitungen anzeigen > Importieren.

Shopify leitet nur von fehlerhaften URLs weiter. Lädt der alte Pfad noch eine Seite, greift die Weiterleitung nicht. Außerdem lassen sich URLs, die mit Präfixen wie /shop, /cart oder /apps beginnen, nicht umleiten, und URLs mit Abfrage-Strings funktionieren möglicherweise nicht wie erwartet.

Grundpreise unterstützt Shopify direkt, Rechtstexte wie AGB, Datenschutzerklärung und Impressum hinterlegen Sie unter Einstellungen > Richtlinien, und für den EU-Widerruf nutzen Sie Self-Service-Rückgaben und -Stornierungen in den Kundenkonten. Deutsche Rechtstexte erzeugt Shopify nicht; Lieferzeiten und Rechnungen lösen Sie über Theme, Metafelder oder Apps.

Nein. Laut Shopify werden Passwörter außerhalb von Shopify verschlüsselt und lassen sich nicht per CSV migrieren. Mit Shopifys Kundenkonten melden sich Kund:innen mit ihrer E-Mail-Adresse und einem einmaligen 6-stelligen Code an und brauchen kein Passwort.

Google empfiehlt, Weiterleitungen möglichst lange beizubehalten, generell mindestens ein Jahr.

Von WooCommerce zu Shopify, ohne Rankings zu verlieren

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